Durch Bewegung Stress abbauen

Wer kennt das nicht? Im Alltag werden wir oftmals mit Umständen konfrontiert, die bei uns Stress auslösen – das kann im Job, beim Autofahren, in der Familie oder mit den Kindern sein. Leider lässt sich nicht jedes Problem sofort und auf Anhieb lösen. Und manchmal kommt es vor, dass man emotional so angeschlagen ist, dass man erst einmal von diesem Stress „herunterkommen” muss.

Stress ist ein recht vielfältig gebrauchter Begriff. Wir können damit unsere Belastungen im Alltag meinen oder auch Belastungen, die von außen auf uns einwirken. Nicht jeder Mensch erlebt die gleiche Situation als Belastung. Wer aber Stress hat bemerkt, dass man mit hohen Anforderungen konfrontiert wird, die man vielleicht so nicht bewältigen kann, es aber sollte.

Nicht bewältigter Stress kann so nämlich langfristig zu erheblichen gesundheitlichen Problemen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder auch zu Depressionen führen. Auch ein Burnout kann man als eine langfristige Folge von Stress bezeichnen.

Stress abbauen und dem Körper Gutes tun

Bei Stressbewältigung hilft Sport – er ist wahrer Alleskönner. Er bringt körperliche Entspannung und leert den Kopf und die Gedanken. All diejenigen, die schon selbst einmal erfahren haben, wie sehr Bewegung und Sport beim Stressabbau helfen kann, möchten am liebsten gar nicht mehr darauf verzichten.

Nach einem anstrengenden und ereignisreichen Tag hilft schon eine halbe Stunde Bewegung. In dieser Zeit werden Gedanken geklärt und Stress abgebaut. Der Cortisol-Spiegel (Stresshormon) normalisiert sich und schüttet wohlige Gefühle durch Endorphine (Wohlfühlhormon) aus.

Eine gute Möglichkeit ist ein 30 Minuten-Lauf durch den Wald oder die Natur. Gut wäre auch, wenn es in der Nähe der Arbeit eine Nordic Walking Strecke gibt, die man leicht erreichen kann. Fahrradfahren oder Schwimmen lassen die Endorphine genauso fließen, wie die sanften Bewegungen und körperzentrierten Übungen von Qi Gong oder Yoga. Besonders das Training in der freien Natur unter freiem Himmel hilft zusätzlich, Stress abzubauen.

Während der Bewegung und des Sports werden die Muskeln bewegt und beansprucht. Das führt zu einer Minderung der Verspannungen und zu einer besseren Durchblutung. Die Erschöpfungsgefühle weichen so einer gesunden Müdigkeit und Wohlbefinden.

Wer es gewohnt ist, wenn er nach der Arbeit nach Hause kommt, auf der Couch Platz zu nehmen, um sich zu entspannen, der sollte am Anfang noch ganz langsamen mit seinem Sport beginnen. Es geht nicht um sportliche Höchstleistungen, sondern um das Erlernen aus der Anspannung in die Bewegung und danach schließlich in die Entspannung zu gehen. Ein sanftes Training ist viel besser geeignet als straffe Fitness- oder Sportpläne. Man fängt mit langsamen Bewegungen an, konzentriert sich auf die Arbeit der Muskeln. Das bringt jeden stressgeplagten Mensch auf andere Gedanken und weg vom Alltagsgeschehen.

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